Lovable ist ein KI-gestütztes Tool, das mit Prompts und Chat-Interface Fullstack-Apps generiert (React-Frontend, Node- oder Python-Backend, Supabase-Integration). Für Validierung, MVP-Tests und das erste Investorengespräch funktioniert das gut.
Was an einem Wochenende entsteht, lässt sich nicht einfach so in den produktiven Betrieb nehmen. Lovable-Prototypen können typische Lücken haben: manche sind Sicherheitsthemen, manche teure Fehler, manche schlicht nicht zu Ende gedacht.
Das bringen wir in Ordnung. In vier bis acht Wochen. Mit ehrlicher Einschätzung, klarem Plan und ohne versteckte Kosten.
Lovable ist gut darin, schnell etwas zum Laufen zu bringen. Die Stärken:
Wo Lovable an Grenzen stösst:
Lovable kann Supabase-Policies generieren, aber deren Wirkung muss geprüft werden. Joins, Service-Role-Keys oder fehlende Mandanten-Filter können sonst Datenlecks erzeugen. Folge: Kunde B sieht Daten von Kunde A. Vertrauensverlust und Datenschutzrisiken.
Supabase hat Limits (Verbindungen, Query-Timeouts, Update-Raten). Lovable optimiert nicht in diese Richtung, es generiert. Folge: Ab etwa 100 gleichzeitigen Nutzern: Timeouts, Einbrüche bei der Performance.
Lovable kann Stripe-Buttons bauen, aber: Die Verarbeitung von Webhooks fehlt häufig. Preisänderungen, Rechnungs-Links, Abos müssen nachgebaut werden. Schweizer Mehrwertsteuer ist nicht ab Werk gelöst. Folge: Zahlungen kommen an, aber Rechnungen sind falsch oder fehlen. Probleme bei der Compliance.
Entwicklung, Test und Live-Betrieb laufen auf der gleichen Supabase-Instanz. Daten vermischen sich. Folge: Ein Feature-Branch geht in den Live-Betrieb. Echte Kundendaten werden überschrieben oder gelöscht.
Lovable-Apps erzeugen oft viele API-Aufrufe. Tokens fliessen raus. Jede Anpassung kostet erneut. Folge: Bei rund 1000 aktiven Nutzern: USD 500 bis 5'000 pro Monat nur für LLM-Aufrufe.
Was die KI gebaut hat, verstehst meist nur du, und auch nur, solange du nah dran bist. Folge: Eine neue Entwicklerin kommt ins Team und findet sich nicht zurecht. Deine Wartungskosten steigen deutlich.
Dauer: 4 bis 6 Wochen.
Dauer: 8 bis 16 Wochen. Dafür höhere Code-Qualität und flexiblere Architektur.
Schriftlicher Bericht, Risiko-Übersicht und Härtungs-Plan. 1 bis 2 Wochen.
Für Lovable-Prototypen mit klarer Grundstruktur. 4 bis 6 Wochen. Sicherheit, Skalierung, Bezahlung, Mehrkundenfähigkeit.
Für grössere Lovable-Projekte, viele Anbindungen, spezielle Compliance. 6 bis 8 Wochen.
Wenn zu viel von Grund auf neu gebaut werden muss. 8 bis 16 Wochen.
Wir managen Infrastruktur, Wartung, Sicherheit, Updates und Skalierung. Der Kunde kann weiter vibecoden und neue Features erfinden; wir prüfen, härten und mergen sie kontrolliert über klare Regeln und eine saubere Pipeline in den produktiven Betrieb. Die monatlichen Kosten wachsen mit Nutzung und Anspruch, damit der Start auch mit wenigen Usern tragbar bleibt.
Ja, mit überschaubarem Aufwand. Lovable generiert React mit Node- oder Python-Backend. Next.js ist ein Framework, das React um Server-Side Rendering, API-Routes und Bildoptimierung erweitert. Wenn dein Lovable-Code inhaltlich sauber ist, lässt er sich in ein Next.js-Projekt übernehmen. Das dauert typischerweise 1 bis 2 Wochen. Danach bekommst du bessere Performance, besseres Bild-Handling und besseres Caching. Das ist optional. Lovable-Apps laufen auch auf reinem React mit Node weiter.
Das entscheiden wir nach der Code-Analyse. Häufig migrieren wir auf eine cloud-native Infrastruktur mit Postgres oder MongoDB Atlas, gehostet in der Schweiz oder in Europa, je nach Compliance und Kostenstruktur. Manchmal bleibt das bestehende Backend sinnvoll. Wichtig ist, dass Betrieb, Sicherheit und Skalierung langfristig kontrollierbar und portierbar bleiben.
Lovable-Output ist in der Regel Standard-Code wie React und Tailwind. Wir prüfen im Einzelfall, welche Teile portierbar sind und welche Plattform-Annahmen ersetzt werden müssen. Ziel ist: alles in Git, lesbar, dokumentiert und so austauschbar wie möglich.
Beides. Manche Lovable-Prototypen haben Lücken oder Fehler in der Geschäftslogik. Dann schreiben wir neue Backend-Funktionen oder reparieren bestehende. Wir versuchen aber, möglichst viel deines Lovable-Outputs zu erhalten. Neuer Code von uns ist kommentiert und dokumentiert.
Wir sind von Anfang an für dich da. Uns ist wichtig, dass ihr mit eurer Software- oder SaaS-Lösung langfristig erfolgreich seid, weil beide Seiten davon profitieren: du bekommst ein stabiles Produkt, wir gewinnen eine starke langfristige Partnerschaft. Deshalb ist uns der laufende Betrieb besonders wichtig. Unsere Begleitung ist optional, sorgt aber dafür, dass Infrastruktur, Wartung, Sicherheit, Updates und Skalierung zu deinen aktuellen Nutzerzahlen und Kosten passen. Ohne laufende Wartung ist ein gehärteter Prototyp zwar launchfähig, aber nach ein paar Wochen können wieder dieselben Probleme entstehen: veraltete Abhängigkeiten, unsaubere Feature-Merges, Sicherheitslücken oder steigende Betriebskosten.
Ja, das ist unser Standard. Alle zwei Wochen Code-Review und Demo der letzten Features, danach die nächste Etappe. Du kannst jederzeit Prioritäten verschieben. Kein Problem, wir arbeiten agil.
Ja. Wir analysieren deinen Lovable-Code kostenlos. Danach sagen wir dir ehrlich, ob sich eine Härtung lohnt oder ein Neuaufbau sinnvoller ist. Wenn du danach nicht mit uns arbeiten möchtest, ist das in Ordnung.
Wir setzen auf unsere cloud-native Infrastruktur mit klar getrennten Umgebungen, verschlüsselten Datenbanken, gehärteten Secrets und kontrollierten Zugriffsrechten. Sensible Daten werden anonymisiert oder zusätzlich verschlüsselt, je nach Schutzbedarf auch feldgenau mit eigener Schlüsselhoheit. Dazu kommen Secret-Rotation, strukturierte Logs, Monitoring, Eingabevalidierung und Rate-Limiting pro IP und pro Nutzer. So bleiben Daten, Betrieb und Skalierung kontrollierbar.
Schick uns deinen Code (Git-Repo, .zip oder Live-Link). Wir analysieren ihn kostenlos, schicken dir einen schriftlichen Bericht und einen klaren Plan für die Härtung.