Cursor ist ein KI-Code-Editor: Du formulierst Prompts, Cursor schlägt Code-Änderungen vor, du nimmst sie an oder verwirfst sie. Das ist schnell, iterativ und in vielen Fällen genau, was du brauchst.
Cursor-generierter Code hat aber typische Qualitätslücken:
Wir machen deinen Cursor-Code produktionsreif. Das heisst: refaktorieren, testen, sichern, Architektur konsolidieren. In vier bis acht Wochen.
Cursor ist stark, wenn du schnell Code brauchst. Die Stärken:
Wo Cursor blinde Flecken hat:
Cursor generiert Code, keine Tests. Du hast 50 Prozent Funktionalität, 0 Prozent Tests. Folge: Bugs zeigen sich erst im Live-Betrieb. Oder die nächste Entwicklerin bricht versehentlich etwas.
Cursor hat die gleiche Aufgabe dreimal unterschiedlich gelöst: Datenabruf einmal mit useEffect, einmal mit SWR, einmal mit React Query. Fehlerbehandlung mal Try-Catch, mal Promise.catch(), mal null-Checks. State-Management Mischung aus Props, Context und Zustand. Folge: Der Code ist schwer zu warten. Jedes neue Feature wird zum Kampf gegen Inkonsistenzen.
Cursor liefert oft: Ineffiziente Datenbank-Queries (fehlende Indizes, N+1-Queries), unnötige Re-Renders in React, keine Caching-Strategie, keine Optimierung der Bundle-Grösse. Folge: Bei 1000 Nutzern liegt die Antwortzeit bei 8 bis 15 Sekunden, die CPU am Anschlag, die Kosten steigen schnell.
Eingabeprüfungen oft nur oberflächlich. CORS zu offen konfiguriert (Access-Control-Allow-Origin: *). Secrets können im Code stehen. Datenbank-Queries ohne Prepared Statements. Folge: Beim ersten Security-Audit werden mehr als ein Dutzend Schwachstellen gefunden.
Cursor generiert oft nur den Happy Path. Beispiel: const user = await db.getUser(id); return user.email; — was passiert, wenn die ID nicht existiert oder user null ist? Folge: Die App stürzt im Fehlerfall ab und ist schwer zu debuggen.
Cursor schreibt Code, keine Dokumentation. Eine neue Entwicklerin versteht nicht, warum etwas so gebaut ist. Folge: Deine Wartungskosten verdreifachen sich nach sechs Monaten.
Aufwand: CHF 10’000 bis 40’000, 4 bis 6 Wochen. Du bekommst testbaren, dokumentierten und skalierbaren Code.
Aufwand: CHF 80’000 bis 300’000, 8 bis 16 Wochen. Dafür deutlich höhere Code-Qualität.
Schriftlicher Bericht, Befund-Liste und Refactoring-Plan. 1 bis 2 Wochen.
Für Cursor-Code mit klarer Grundstruktur. 4 bis 6 Wochen. Tests, Architektur, Performance, Sicherheit, Dokumentation.
Für grössere Codebases mit vielen Anbindungen. 6 bis 8 Wochen.
Wenn zu vieles grundsätzlich neu gebaut werden muss. 8 bis 16 Wochen.
Wir managen Infrastruktur, Wartung, Sicherheit, Updates und Skalierung. Der Kunde kann weiter vibecoden und neue Features erfinden; wir prüfen, härten und mergen sie kontrolliert über klare Regeln und eine saubere Pipeline in den produktiven Betrieb. Die monatlichen Kosten wachsen mit Nutzung und Anspruch, damit der Start auch mit wenigen Usern tragbar bleibt.
Nein. Cursor ist ein gutes Werkzeug für schnelle Entwicklung. Aber «schnell» und «produktionsreif» sind nicht dasselbe. Studien und Projekterfahrung zeigen: KI-gestützte Geschwindigkeit kann technische Schulden erhöhen, wenn Reviews, Tests und Architekturarbeit fehlen. Wenn du danach bewusst refaktorierst, ist das in Ordnung. Wenn du direkt live gehst, kann es teuer werden.
Ja. Refaktorierter Code ist nicht «fertig», sondern wartbar. Cursor kann weiterhin neue Features unterstützen, jetzt aber auf einer sauberen Basis. Deine nächste Cursor-Session ist produktiver, weil die Codebase konsistent ist.
Standard 4 bis 6 Wochen für Cursor-Code mit klarer Grundstruktur, 6 bis 8 Wochen bei grösseren Codebases mit vielen Anbindungen, plus optional eine Test-Aufbau-Etappe wenn deine Test-Abdeckung tief ist.
Nein. Wir behalten den guten Code und ersetzen nur die problematischen Teile. Wie viel erhalten bleibt, hängt von Architektur, Tests und Sicherheitsrisiko ab. Das ist der Vorteil von Refactoring: dein geistiges Eigentum, deine Logik und deine Features bleiben erhalten.
Wir scannen alle Abhängigkeiten (npm audit, Snyk und ähnliche). Bei Schwachstellen aktualisieren wir oder finden einen Workaround. Das ist Teil des Refactoring-Prozesses. Dein Code sollte keine bekannten Schwachstellen haben, bevor du live gehst.
Beides. Tests sind Teil des Refactorings. Wir schreiben Unit-Tests, Integrationstests und End-to-End-Tests dort, wo Fehler teuer wären. Ziel ist nicht eine abstrakte Prozentzahl, sondern belastbare Tests für kritische Pfade.
Während des Refactorings kannst du kleine Features anfordern (unter 8 Stunden Aufwand). Grössere Features warten besser bis nach dem Refactoring, weil es sonst zu Konflikten kommt und die Code-Qualität leidet. Nach dem Refactoring sind neue Features schneller umzusetzen, weil der Code konsistent ist.
Wir sind von Anfang an für dich da und wollen, dass du langfristig erfolgreich bist. Optional begleiten wir Betrieb und Weiterentwicklung — monatlich skalierbar, Umfang nach Nutzung und Anspruch. So bleibt der Start auch mit wenigen Usern tragbar. Ohne laufende Wartung können nach ein paar Wochen wieder Probleme entstehen: veraltete Abhängigkeiten, unsaubere Feature-Merges, Sicherheitslücken oder steigende Betriebskosten.
Du gibst uns Zugang zu deinem Git-Repo. Wir auditen kostenlos, geben dir einen schriftlichen Bericht und einen klaren Refactoring-Plan.