Bolt.new ist eine KI-gestützte Full-Stack-Web-IDE von StackBlitz, die aus Prompts komplette Webanwendungen (HTML, CSS, JavaScript, Backend, optional Datenbank) generiert und direkt im Browser ausführt. Für Validierung, Demo-Loops und «schnell zeigen, was ich im Kopf habe» reicht das.
Irgendwann willst du aber live gehen. Echte Nutzer. Echte Daten. Echte Zahlungen. Genau hier wird es heikel. Bolt läuft in einem WebContainer, also einer Sandbox im Browser. Das ist gut für schnelle Entwicklung, aber nicht für den Live-Betrieb. Die Daten-Persistenz ist temporär, die Skalierung begrenzt und die Sicherheit nicht gehärtet.
Wir bauen daraus eine echte SaaS. Mit echtem Hosting, echter Datenbank, echter Sicherheit. In vier bis acht Wochen.
Bolt ist sehr schnell. Die Stärken:
Wo Bolt an Grenzen stösst:
Bolt kann Supabase oder Firebase einbinden, aber: API-Schlüssel landen oft im Code statt in .env. Datenbank-Queries sind nicht optimiert. Pagination fehlt, bei 10’000 Zeilen wird alles geladen. Folge: Beim Live-Gang Daten weg, API-Kosten steigen stark.
Bolt läuft auf StackBlitz, mit klaren Grenzen: Maximale Request-Grösse rund 1 MB. Maximale Ausführungszeit rund 30 Sekunden. Keine Persistenz: Daten sind nach einem Browser-Reload weg, wenn sie nicht in einem externen Backend liegen. Folge: Du schaltest den Bolt-Prototyp auf einer Live-URL frei und bekommst bei echten Nutzern Abstürze.
Entwicklung und Live-Betrieb laufen am gleichen Ort. Deine Tests überschreiben echte Kundendaten. Folge: Ein Bug-Fix gemacht und alle Produktivdaten sind beschädigt.
Bolt kann Stripe-Buttons bauen, aber: Die Webhook-Verarbeitung ist nicht produktionsreif. Wiederkehrende Abos sind nicht robust gebaut. Fehlerbehandlung («Was passiert, wenn der Webhook drei Sekunden später ankommt?») fehlt. Folge: Zahlungen sind unsicher, Rechnungen stimmen nicht.
CORS zu offen konfiguriert. XSS-Schutz fehlt. SQL-Injection möglich, wenn du direkt SQL formulieren lässt. Secrets im Frontend-Code. Folge: Beim ersten Security-Audit zweistellige Anzahl kritischer Lücken.
Bolt generiert nicht mit Live-Performance im Kopf. Kein Caching, keine Datenbank-Indexierung, keine API-Optimierung. Folge: Bei 100 gleichzeitigen Nutzern Antwortzeiten von 8 bis 15 Sekunden.
Aufwand: CHF 10’000 bis 40’000, häufig 4 bis 6 Wochen. Du hast danach ein Hosting- und Sicherheits-Setup, das besser für den Betrieb geeignet ist.
Aufwand: CHF 80’000 bis 300’000, 8 bis 16 Wochen. Dafür höhere Code-Qualität und bessere Flexibilität.
Schriftlicher Bericht, Migrationsplan und Härtungs-Plan. 1 bis 2 Wochen.
Für Bolt-Prototypen mit klarer Struktur. 4 bis 6 Wochen. Hosting, Datenbank, Sicherheit, Stripe, Überblick im Betrieb.
Für grössere Bolt-Projekte mit komplexen Anbindungen. 6 bis 8 Wochen.
Wenn zu viel von Grund auf neu gebaut werden muss. 8 bis 16 Wochen.
Wir managen Infrastruktur, Wartung, Sicherheit, Updates und Skalierung. Der Kunde kann weiter vibecoden und neue Features erfinden; wir prüfen, härten und mergen sie kontrolliert über klare Regeln und eine saubere Pipeline in den produktiven Betrieb. Die monatlichen Kosten wachsen mit Nutzung und Anspruch, damit der Start auch mit wenigen Usern tragbar bleibt.
Manchmal direkt, oft mit Anpassungen. Bolt arbeitet im StackBlitz-WebContainer; Produktionsplattformen wie Vercel, Netlify, Render oder Google Cloud haben andere Annahmen zu Build, Umgebungsvariablen und Laufzeit. Wir prüfen den Code und passen ihn so an, dass Deployment, Caching und Betrieb zuverlässig funktionieren.
StackBlitz hat keine eingebaute Datenbank-Export-Funktion. Wir können Daten direkt aus der angebundenen Datenbank (Supabase, Firebase) exportieren. Oder ein Skript schreiben, das lokale Daten (zum Beispiel aus dem localStorage) exportiert und in eine echte Datenbank importiert. Wenige Tage Arbeit, Teil der Härtung, im Paket-Preis enthalten.
Das besprechen wir in der Code-Analyse. Node oder Express sind völlig in Ordnung, dann härten wir das. Wenn dein Workload mehr verlangt, schlagen wir Next.js oder Remix vor (klarere Konventionen, bessere Entwickler-Experience, bessere Skalierung). Dein Code bleibt portierbar. Kein Lock-in.
Kein Problem. Dein Bolt-Code bleibt dein Code. Du kannst weiterhin in StackBlitz arbeiten und neue Features per Prompt erkunden. Wir integrieren das neue Feature dann in deinen produktiven Code. Es ist also nicht «Bolt oder Härtung», sondern «Bolt und Härtung». Bolt bleibt dein Prototyping-Werkzeug.
Wir implementieren Stripe nach bewährten Mustern: Webhooks mit Signaturprüfung, Idempotenz gegen doppelte Events, saubere Fehlerbehandlung, Rechnungslogik und Mehrwertsteuer-Prüfung. Welche Details nötig sind, hängt von Abo-Modell, Ländern und Buchhaltungsprozess ab.
Für überschaubare Projekte oft 1 bis 2 Wochen als Teil der Härtung. Es hängt davon ab: Wie komplex ist dein Code? Gibt es Abhängigkeiten zu StackBlitz-Features, die woanders nicht existieren? Wie viele Tests braucht ihr? Wir streben einen Wechsel mit Parallel-Setup und Rückfall-Plan an; ob ein unterbruchsfreier Wechsel realistisch ist, prüfen wir im Einzelfall.
Wir sind von Anfang an für dich da und wollen, dass du langfristig erfolgreich bist. Optional begleiten wir Betrieb und Weiterentwicklung — monatlich skalierbar, Umfang nach Nutzung und Anspruch. So bleibt der Start auch mit wenigen Usern tragbar. Ohne laufende Wartung können nach ein paar Wochen wieder Probleme entstehen: veraltete Abhängigkeiten, unsaubere Feature-Merges, Sicherheitslücken oder steigende Betriebskosten.
Das sehen wir bei KI-Buildern regelmässig: Der Agent versucht lange zu reparieren, obwohl ein erfahrener Blick schneller wäre. Wir prüfen solche Bugs manuell, isolieren die Ursache und entscheiden dann, ob ein gezielter Fix oder ein kleiner Umbau sinnvoller ist.
Schick uns deinen Bolt-Code (.zip oder Live-Demo auf StackBlitz). Wir analysieren ihn kostenlos und schicken dir einen schriftlichen Bericht und einen klaren Plan für die Härtung.