Olai Interactive ist eine Schweizer Agentur für KI- und Webentwicklung in der Deutschschweiz (Basel, Zürich & Solothurn). Wir bauen seit 2005 Software für den echten Betrieb. Zu unseren Kunden zählen die Coop Pensionskasse, Bell Food Group, Carl F. Bucherer und viele weitere. Unser Schwerpunkt seit 2024: Prototypen aus Vibecoding-Tools in produktionsreife SaaS verwandeln.
Vibecoding heisst: mit KI-Tools wie Lovable, Bolt, Cursor, v0 oder Claude Code eine App bauen, ohne dass jemand klassisch programmiert. Das ist grossartig, um schnell etwas Sichtbares zu haben. Sobald du aber echte Kunden, echte Bezahlung oder echte Daten hast, brauchst du Unterstützung.
Es gibt acht Bereiche, in denen Vibecoding-Tools systematisch Lücken lassen:
Wir arbeiten mit Code aus Lovable, Bolt, Cursor, v0, Replit, Windsurf, Claude Code und allen gängigen KI-Coding-Tools. Wir behalten, was tragfähig ist, und schreiben neu, wo es nötig ist. Dein Domain-Wissen und deine Geschäftslogik bleiben in jedem Fall erhalten.
Der Range ist gross und hängt stark vom Zustand deines Codes und vom Umfang ab. Damit du einen Anhaltspunkt hast: Rechne mit 15’000 bis 80’000 Franken, das deckt einiges ab. Nach oben ist es offen, wenn Compliance-Anforderungen dazukommen oder die Lösung wirklich komplex und umfangreich wird, dann sprechen wir auch von bis zu 300’000 Franken.
Die meisten SaaS-Lösungen starten aber nicht so komplex, sondern bauen sich über die Jahre auf. Und bei Projekten, an die wir glauben, beteiligen wir uns auch. Nach unserer kostenlosen Code-Analyse kennen wir den Aufwand genauer und nennen dir eine verbindliche Spanne.
Ein MVP zeigt, ob jemand dein Produkt überhaupt will. Er darf grob gebaut sein, denn vielleicht stirbt er ohnehin. Eine SaaS muss zahlende Kunden tragen: sicheren Login, Bezahlung, Datenschutz, einen stabilen Betrieb und 99,9 Prozent Verfügbarkeit. Der Schritt vom MVP zur SaaS dauert typischerweise vier bis sechzehn Wochen.
Beides, je nachdem, was unsere Analyse ergibt. Wenn die Grundstruktur tragfähig ist, bauen wir darauf auf und ergänzen, was fehlt. Wenn kritische Teile grundlegend Probleme haben (etwa Login-Logik, die im Browser sichtbar ist, oder fehlende Trennung zwischen Kunden), schreiben wir genau diese Teile neu. Deine Geschäftslogik bleibt vollständig erhalten.
Vier Hebel kombiniert:
Damit halten wir KI-Kosten typischerweise so tief wie möglich.
Wir arbeiten bevorzugt mit Gemini, OpenAI (GPT-4, GPT-5, Apps SDK), Anthropic (Claude Opus, Sonnet, Haiku), Mistral und Open-Source-Modellen. Bei sensiblen Daten empfehlen wir europäische Endpunkte und konsequente Anonymisierung von besonders schützenswerten Daten vor jedem Aufruf. Was am Ende passt, hängt vom Anwendungsfall, der gewünschten Geschwindigkeit, den Kosten und den Datenschutzanforderungen ab.
KI-Entwicklung kostet heute keine 150’000 Franken mehr. Der Range ist natürlich gross, aber er beginnt bei rund 10’000. Du wärst überrascht, was damit heute schon alles möglich ist.
Was in deinem konkreten Fall sinnvoll ist, klären wir im Erstgespräch, kostenlos und unverbindlich.
Drei Schichten:
Schweizer DSG und EU-DSGVO sind keine Nachträge, sondern Teil der Architektur von Anfang an.
WebMCP ist ein offener Standard, der KI-Modellen wie ChatGPT oder Claude einen strukturierten Zugriff auf eine Website oder App gibt. Du brauchst es, wenn KI-Agenten direkt in deinem Produkt Aktionen auslösen sollen, oder wenn du in der KI-Suche besser auffindbar werden willst. Olai betreibt selbst einen WebMCP-Server.
Konkret heisst das:
Skalierbar bedeutet auch: bei 100 Nutzern zahlst du für 100 Nutzer. Wenn deine Last sich verzehnfacht, fängt die Cloud-native Infrastruktur das automatisch ab, ohne dass du Code anfassen musst. Du zahlst immer nur, was du wirklich brauchst.
Ja, sobald echte Kunden zahlen. Ohne Test-Umgebung deployst du Fehler direkt in den Live-Betrieb. Ohne Entwicklungs-Umgebung kannst du nicht in Ruhe arbeiten. Drei Umgebungen sind heute Standard und kosten nur rund 100 Franken pro Monat extra.
Die ehrliche Antwort für 2026: die meisten guten B2B-SaaS laufen auf einer einzigen Datenbank mit einer Tenant-ID und Mandantentrennung direkt auf Datenbank-Ebene. Das ist genau das Modell, das der Grossteil moderner Stacks empfiehlt, weil die Trennung dann nicht im Applikations-Code lebt, sondern eine Schicht tiefer erzwungen wird.
Schema pro Kunde war früher beliebt und ist heute meistens technische Schuld, weil Migrationen unhandlich werden und der Sicherheitsgewinn marginal ist. Eine eigene Datenbank pro Kunde brauchst du nur, wenn Compliance es vorschreibt, etwa im stark regulierten Gesundheits- oder Finanzbereich, oder wenn ein Enterprise-Kunde sein eigenes Encryption-Key-Management verlangt. Cloud-native und Serverless ändern an diesem Bild wenig, du musst nur auf Connection-Pooler und sauberes Caching achten.
Der häufigste Fehler bei Code aus Lovable, Bolt oder v0: es gibt keinen Workspace-Layer, der eingeloggte Nutzer ist gleichzeitig der Tenant, und es gibt keine RLS-Policies, sondern nur Filter im Client-Code. Genau diese Architektur fällt spätestens beim zweiten Kunden um, und das ist oft der Moment, an dem wir reinkommen und sauber neu fundieren.
Stripe richtig heisst: sichere Kartenzahlung mit 3D-Secure, Schweizer und EU-Mehrwertsteuer korrekt berechnet, Webhooks zuverlässig verarbeitet, Abos mit Probephasen, Upgrades, Downgrades und korrekter Abrechnung, Rückerstattungen und Streitfälle sauber abgebildet. Vibecoding-Tools liefern davon typischerweise rund 30 Prozent. Den Rest bauen wir.
Die Basis (Sicherheit, Bezahlung, Umgebungen, Datenschutz, Monitoring) ist typischerweise in 4 bis 8 Wochen produktionsreif. Wenn Mehrkundenfähigkeit, Compliance und tiefere Skalierung dazukommen, sind es 8 bis 16 Wochen. Wir arbeiten in zweiwöchigen Etappen mit klaren Reviews, du kannst jederzeit nachjustieren.
Bei besonders schützenswerten Daten kommt feldgenaue Verschlüsselung in der Datenbank dazu. Felder wie AHV-Nummern, IBAN, Gesundheits- oder Versicherungsdaten verschlüsseln wir feldgenau, der Master-Schlüssel liegt in einem Hardware-Sicherheitsmodul unter unserer Kontrolle, nicht beim Cloud-Anbieter.
Bevor irgendein Dokument zur KI geht, anonymisieren wir es nach FINMA-tauglichen Mustern (AHV, UID, Namen, IBAN, Adressen). Die KI sieht nur den anonymisierten Text. Die Originaldaten bleiben verschlüsselt in der Schweiz. So wird Compliance nicht zur Behauptung, sondern Teil der Architektur.
Pflicht ist:
Bei besonders schützenswerten Daten kommt eine Datenschutz-Folgenabschätzung dazu.
Drei Stufen. Pseudonymisierung: persönliche Daten werden durch Platzhalter ersetzt, mit einem Schlüssel ist das umkehrbar. Anonymisierung: nicht mehr umkehrbar, etwa durch Hashing. Synthetische Daten: vollständig erfundene Daten, etwa für KI-Training. Vor KI-Aufrufen ersetzen wir typisch Namen, Adressen, Telefonnummern, AHV-Nummern und IBANs durch Platzhalter und setzen sie nach dem Aufruf wieder ein.
Ja. Drei Wege: ein Standard-Projekt zum Festpreis oder nach Aufwand. Reduzierter Satz mit langfristigem Wartungsvertrag, wenn wir an dein Projekt glauben. Oder in seltenen Fällen eine engere Partnerschaft, bei der wir uns langfristig am Unternehmen beteiligen. Was passt, finden wir im Gespräch heraus. Das Erstgespräch ist immer kostenlos und unverbindlich.
Wir werden zu deinem technischen Gegenüber für die nächsten Jahre. Wir denken bei Architektur, Strategie und manchmal beim Hiring mit. Konkrete Konditionen, finanziell und zur Beteiligung, besprechen wir individuell, wenn ein konkretes Projekt auf dem Tisch liegt. Das passt nur für sehr wenige, ausgewählte Projekte.
Ja, zum Festpreis. Wir machen einen vierstündigen Workshop bei dir oder bei uns, danach bekommst du ein schriftliches Memo mit unseren Empfehlungen. Pauschal CHF 3’500. Typische Themen: refactoren oder neu bauen, welche Login-Lösung passt, welche Datenbank, welcher KI-Anbieter, oder was technisch entscheidend ist, damit deine Lösung in einem Investorengespräch überzeugt. Wenn daraus ein Projekt wird, rechnen wir den Workshop an.
Node.js (Next.js, React), Python, TypeScript, PostgreSQL, MongoDB, Redis. Infrastruktur Cloud-native, Cloudflare und Payload als Headless-Ansatz.
Hauptsitz in Solothurn (Poststrasse 2, 4500 Solothurn). Termine in Basel und Zürich vereinbaren wir flexibel. Auch komplett remote in der ganzen Schweiz, wenn das besser zu deinem Projekt passt.
Schreib uns. Wir antworten innerhalb von 48 Stunden, ehrlich, auch wenn wir kein Match sind.